Tour d'Eifel



Die 150 Kilometer lange Strecke von Köln in die Eifel ist ein echter Klassiker für Radsportler aus der Region Köln.

Vom Radstadion aus startet die Route in Richtung Hürth, dem „Hotspot“ der Kölner Radszene. Hier leben und trainieren unter anderem André Greipel, Nikias Arndt, Phil Bauhaus und Nils Politt. Hier befindet sich auch die legendäre „Rampe Berrenrath“, eines der am härtesten umkämpften Segmente der Region.

Über zahlreiche Feldwege und wenig befahrene Nebenstraßen führt die Strecke nach Kreuzau in der Rureifel. Jetzt nochmal verpflegen, denn ab hier wird es deutlich schwerer. Nach 55 Kilometern stellt sich der kurze und steile „Petacchi Berg“ in den Weg. Hier soll der Legende nach Alessandro Petacchi beim Giro 2002 den Parkschein gelöst haben.

Es folgt eine schöne Abfahrt von Vossenack ins Tal der Kall und ein weiterer Anstieg hinauf nach Schmidt. Abgehängt? Kein Problem, der Rest der Gruppe wartet bestimmt in der Bäckerei auf dich.

Von Schmidt führt die Route hinab zur Rurtalsperre – ein super Fotospot! Bei Kilometer 90 ist dann der höchste Punkt der Strecke erreicht: der etwas über 500 Meter hohe Kermeter. Erbsensuppen-Fans fahren die Alternativ-Strecke über Heimbach und machen einen Stopp in der Abtei Mariawald.

Auf dem Rückweg geht es fast nur noch bergab – oft mit Rückenwind. Von den nun folgenden Orten bekommst du bis Köln bei „full force voraus“ nicht mehr viel mit.

Einkehrmöglichkeiten: Kreuzau, Schmidt, Mariawald